Advent

Liebe Pfarrgemeinde,

„Was sollen wir tun?“, fragten die Leute etwas verschüchtert nach der unheimlichen Predigt des Täufers von Sünde, Gericht und von Umkehr.
Es gibt wichtige und entscheidende Fragen für unser Leben, die unser Denken und Handeln bestimmen und verändern können.

Was sollen wir tun?

Diese bedeutsame Frage sucht nach einer deutlichen Antwort. Und dies kann unser Tun beeinflussen – zum Guten wie zum Bösen.

Wenn wir diese Frage vor dem Weihnachtsfest stellen, sollten wir keine romantische und schöne Antwort darauf erwarten. Weihnachtsvorbereitungen sollten sich nicht verlieren in der Erfüllung von „Wunschzetteln“ und Geschenkeeinkaufen, in Advents- bzw. Vorweihnachtsfeiern mit süßen Lebkuchen und Punsch …

Es geht um mehr!

Johannes der Täufer gibt uns eine deutliche konkrete Antwort auf die oben gestellte Frage. Er mahnt uns: „Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso!“

Wer so handelt, ist auf einem guten Weg! Und doch – all das genügt noch nicht.

Johannes der Täufer weist auf Jesus Christus hin. Wenn wir unsere Herzen IHM, dem kommenden Heiland und Erlöser Jesus Christus öffnen, dann haben wir das Wichtigste getan! Dann kann Heil, Segen und Glück entstehen, und LIEBE unser Leben zum Guten verwandeln.

Lassen wir diese LIEBE zur Tat werden! Bereiten wir unsere Herzen ihm, JESUS, der in uns geboren werden soll!

Ich wünsche uns, dass der Glanz des göttlichen Kindes auch unsere Herzen verwandle.

Ihnen allen gesegnete Advents und Weihnachtstage!

Ihr Pfarrer M. Bobras